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BOHNY PAPIER, 8834 Schindellegi /2008
BOHNY PAPIER, CH-8834 Schindellegi, Tel. 043 888 15 88
Papier ist ein besonderer Stoff ...
Mit Papier geht jeder so selbstverständlich um, dass man so etwas Alltägliches kaum noch wahrnimmt. Papier ist aber ein besonderer Stoff, ganz speziell das «Kopierpapier». Um Ihnen diese Materie etwas näher zu bringen, Ihnen allfällige Fragen vorweg zu beantworten, haben wir diese Seite für Sie zusammengestellt. Ein Feedback würde uns freuen!
Ihr Eugen L. Bohny / www.bohny.ch
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Der Name «Papier» leitet sich vom Beschreibstoff der alten Ägypter, Griechen und Römer, dem Papyrus, ab. Letzteres gehört jedoch zu den durch Schlagen oder Pressen hergestellten Vorläufern des Papiers, die unter der Bezeichnung «Tapa» bekannt sind und meist aus Rindenbast von Maulbeerbaum- und Feigenarten gewonnen wurden - vor tausenden von Jahren schon!
Von China ...
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Ts'ai Lun, ein chinesischer Mandarin des kaiserlichen Hofes, beschrieb die Papierproduktion im Jahre 105 n.Chr. Es wird angenommen dass diese bereits drei Jahrhunderte früher in seinem Land erfunden worden war. Das auf landwirtschaftlicher Basis hergestellte Papier basierte zuerst auf Flachs und Hanf, später wurden dann aus Maulbeerbaum- und Bambusfasern Zellstoff hergestellt und zu Papier verarbeitet. Die chinesische Papiermacher-Technik gelangte schon früh nach Korea und im Jahre 610 nach Japan. In diesen Ländern wird noch heute Papier in beachtlichem Umfang nach alter Tradition von Hand geschöpft, vorzugsweise aus frischen Bastfasern des Papiermaulbeerbaums (jap. Kozo). Bei BOHNY PAPIER erhalten Sie BOJAPA, das fernöstliche, handgemachte Kopier- und Laserpapier (siehe Webshop unter Exklusive Kopierpapiere). |
... über Arabien nach Europa ...
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Die Araber lernten das Papier auf ihrem Expansionszug wahrscheinlich in Samarkand kennen und stellten Papier auf Hadernbasis, d.h. aus Textilabfällen her. Im im 10. Jahrhundert kam dieses Wissen auch nach Europa. Hauptsächlich Italien war im Mittelalter bekannt für seine Papierproduktion. Mit der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg 1440 wurde dann - durch die stark gestiegene Nachfrage - Papierproduktion mit Zellstoffen aus Holz aufgenommen. |
... bis zur industriellen Fertigung ...
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1798 war das Jahr der technologischen Revolution: Der Franzose Louis Nicolas Robert erfand die erste Langsieb-Papiermaschine, die eine industrielle Papierproduktion im Endlosbetrieb ermöglichte. Auf dieser Basis haben sich in der Folge alle Papiermaschinen weiterentwickelt. |
... und der modernen Produktion von heute
Die Produktion von 'Kopierpapier' wurde mit der Erfindung der Kopie in den 60iger-Jahren notwendig, damals durch die Rank Xerox, die die Erfindung vermarktete. Da es zu der Zeit nur das Offsetpapier gab, das andere Spezifikationen aufwies als gewünscht, mussten die Papierfabriken sich der neuen Technologie anpassen: Papiere, die trockener waren als Offsetpapier und andere physikalische Eigenschaften aufwiesen um ein optimales Kopierresultat zu erzielen. Da sich die Nachfrage immer stärker entwickelte, gibt es heute eine Vielzahl von Herstellern von Kopierpapier. Es gibt aber nach wie vor Unterschiede in der Qualität, denn es bedarf grosser Investitionen und stetiger Produktionsüberwachung (Laborarbeit), um Papier zu produzieren, das auf allen Geräten und Verfahren einwandfrei arbeitet.
BOHNY PAPIER arbeitet mit namhaften Papierfabriken aus aller Welt zusammen, die diese Vorgaben erfüllen: Frankreich, Holland, Portugal, Deutschland, Österreich aber auch Südafrika und Fernost. Vor allem mit den «Papeteries de Clairefontaine» aus den Vogesen verbindet uns eine jahrzehntelange Zusammenarbeit. Diese Fabrik ist noch in Familienbesitz und stellt Produkte her, die anerkannt zu den Besten gehören. Deren eine Maschine können Sie hier sehen:
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Heutige Papiermaschinen sind computergesteuert und laufen im Tag- und Nacht-Schichtbetrieb. Einmal jährlich werden sie in der Regel abgestellt und revidiert. Je breiter die Arbeitsfläche ist und je schneller die Maschine fährt, je höher wird der Papierausstoss. Die besten Papierqualitäten werden immer noch auf Maschinen gemacht, deren Breite noch gut kontrollierbar und deren Geschwindigkeit eine gleichmässige Blattbildung erlaubt. Vor allem bei den Spezialitäten (farbige Papiere, andere Grammaturen) werden solche Maschinen eingesetzt, da es dort weniger auf Ausstossmenge als auf Qualität ankommt). Clairefontaine prüft übrigens jede Produktion im Labor auf die physikalischen Eigenschaften und recycliert allfällige Problemproduktionen (verkauft also keine 'Spotlots'). |
Schneiden / Ausrüsten von Kopierpapier
Das Papier wird
vollautomatisch auf grosse Mutterrollen aufgewickelt, die dann in kleinere
Rollen abgewickelt werden und diese in einem Rollenquerschneider eingespannt
und im gewünschten Format zugeschnitten werden. Es werden zwischen 4 und 5 Blätter pro Schneidevorgang gleichzeitig geschnitten. Die Riese werden automatisch in Umschläge und diese in Schachteln eingepackt, Tag- und Nacht im Schichtbetrieb. |
Der saubere Schnitt ist sehr wichtig, da sonst die Drucker verstauben (durch kleine Papierfasern, die sich im Gerät festlegen). Um das zu verhindern, werden bei hochwertigem Papier die Schneidemesser des Rollenquerschneiders öfter gewechselt. Der Preis dieser Papiere ist entsprechend auch etwas höher.
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Klassifizierung von Kopierpapier:
In der Papierproduktion kennt man generell folgende
Papierklassen:
• Klasse A :
Hochwertigste Produkte mit höchster Weisse, für alle Verfahren
• Klasse B :
Sehr gute Produkte mit hoher Weisse, für alle Verfahren
• Klasse C :
Konsumqualität mit weniger hohen Weisse, limitierter Einsatz
• Spotlots : Produktionen
meist ohne Gewähr (Ware erkennt man z.B. an weissen
Umschlägen und neutraler Beschriftung)
Die Sortierung bei der Anfertigung ist ebenfalls
sehr wichtig. Beim Produzieren wird das Papier laufend überwacht und allfällige
Mängel auf der Mutterrolle gekennzeichnet. Beim Schneiden auf Format werden
diese mangelhaften Partien* je nach Qualität des Papiers entfernt. Die
hochwertigen Papiere weisen weniger solche Mängel auf, da die Papierfabriken
diese Qualitäten besser kontrollieren als bei Billigpapieren.
* Farbunterschiede, Löcher oder Rümpfe im Papier, Unterschiede in
Dicke, Flecken. Diese Partien werden herausgeschnitten.
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Bis vor 25 Jahren benötigte man Kopierpapier hauptsächlich für Kopiergeräte. Durch PC und die Laser- / Tintendrucker hat sich die Aufgabenstellung für Papier stark verändert. Ein gutes Kopierpapier wird heute als «Multifunktionspapier» bezeichnet, das problemlos auf allen Kopierern und Druckern laufen muss.
Dabei mussten die Papierfabriken das Papier so verbessern, dass es sowohl auf der Längsseite (wie bei den meisten Kopierern) als auf der Kurzseite (wie bei den Laserdruckern) eingezogen werden kann und tadellos durchläuft. Zudem wird das Papier bei den Laserdruckern - platzbedingt - durch Rollen umgeleitet und läuft somit nicht gerade durchs Gerät. Wellt das Papier da, kann es zu Staus kommen. Was früher nur den grossen Kopierern vorbehalten war, kann heute fast jeder Laserdrucker: doppelseitig Kopieren. Das Papier läuft zweimal durch die Heizstation und auch da muss es sich einwandfrei verhalten.
Auch die Kopiergeräte haben sich verändert, sind vielseitiger und schneller geworden. Vor allem die Schnellläufer haben sich zu eigentlichen Druckereien mit vielen Anwendungen wie z.B. zweiseitiges Kopieren, automatisches Heften und Sortieren gewandelt. Deshalb und wegen der hohen Geschwindigkeiten empfehlen die Hersteller auch den Einsatz von hochwertigem, stabilem Papier auf allen Hochleistungsgeräten.
Farblaser und Farbkopierer sind in den letzten Jahren immer günstiger und leistungsfähiger geworden. Die Papierindustrie hat sich auch dieser Technologie angenommen und wir bieten das sogenannte Digital Copy Paper von 90 bis 300g an (hochweiss und naturfarben/elfenbein). Dieses wird mit einer speziell pigmentierten Oberfläche hergestellt, ist samtweich und kann auch sehr gut auf Tintendruckern verwendet werden. Neu haben wir auch ein gestrichenes, glänzendes Laserpapier in diversen Grammaturen an Lager.
Die Tintendrucker stellten die Papiermacher vor
weitere Schwierigkeiten, da anstelle des Trockentoners mit Flüssigkeit
gearbeitet wird. Ein Multifunktionspapier muss deshalb gut verleimt sein, damit
die Tinte trocknet ohne zu verfliessen (Löschblatt-Effekt).
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Papier ist nicht gleich Papier.
Das dem so ist, können Sie bei einem Vergleich feststellen.
(Die Laufeigenschaften erfahren Sie am Besten durch praktische Erprobung)
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Kriterien |
Auswahl |
Vergleichsmethoden |
| • Weissegrad | von weiss bis hochweiss | Mit
anderen Papieren vergleichen |
| • Papiervolumen, Griff | fester, stabiler Griff bis lappig, weich | Papier über eine Kante legen und vergleichen (längs und quer) |
| • Papierstruktur, Aussehen | Gleichmässig oder wolkig | Gegen das Licht halten (wie gleichmässig ist die Papierstruktur?) |
| • Durchsicht, Opazität | Von undurchsichtig bis durchsichtig | Halten Sie einen beschriebenen Text darunter: Wie transparent ist das Papier |
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Bleichverfahren:
Früher wurden Papiere mit Chlor gebleicht, was zu Umweltschäden führte. In
den letzten Jahren hat sich die Produktion von Zellstoff total umgestellt und
heute sind die Papiere aus Westeuropa in der Regel aus chlorfrei gebleichtem
Zellstoff hergestellt. Man unterscheidet zwischen 'TCF' (Totally chlorine
free) und 'ECF' (Elementarchlorfei). Beide Verfahren sind
umweltfreundlich. Das ECF-Papier hat eher bessere Laufeigenschaften, da die
Fasern anders gebleicht werden.
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Feuchtigkeit:
Kopierpapier ist in Klimaverpackung verpackt
und sollte ca. 30% relativer Feuchte aufweisen. Im Gegensatz zu Offsetpapier,
das ca. 45% aufweist, muss das Kopierpapier trocken sein, denn ihm wird im
Einbrennvorgang Wasser entzogen. Wenn das Papier nicht gut gelagert ist und z.B.
feucht wird, kann es sich in der Heizstation durch den übermässigen Wasserentzug
wellen, was zu Störungen führen kann. Besonders im Winter ist es wichtig, immer
eine genügende Anzahl Papier in der Kopierumgebung zu haben und das Papier zum
Akklimatisieren rechtzeitig zu bestellen. Papier, aus der Kälte in den Kopierer
gelegt, kann zu Papierstaus führen.
•
Flächengewicht:
80g-Papier ist Standard. Bei Billigpapieren darf es auch mal 78g oder gar 77g sein, das hält sich
immer noch in
den Toleranzwerten (±5%). Da der Papiergrosshandel die Papiere in
Kilo einkauft, verringert sich der Einkaufspreis und man kann günstiger anbieten
bei untergewichtiger Ware. Das kann bis 3-4% ausmachen. Sie sollten deshalb
bei Billigofferten einen Test machen. Wie? Wägen Sie einfach ein Ries (500 Blatt). Es muss 2,500 kg wiegen,
dann ist es ein 80g/m2-Papier.
Bei BOHNY
PAPIER erhalten Sie Gegenwert für Ihr Geld!
• Füllstoffe:
Füllstoffe werden beigegeben, um bestimmte Eigenschaften zu erzielen. Sie
dienen dazu, die winzigen Zwischenräume (Poren) zwischen den Fasern im
Papierblatt auszufüllen. Neben einer glätteren, dichteren Oberfläche bewirken sie auch eine höhere
Opazität (Undurchsichtigkeit) und Weisse des Papiers. Der viele Jahrzehnte
verwendete Füllstoff
Kaolin (Tonerde) benötigt eine leicht säurehaltige Produktionsumgebung. Man ist
in den letzten Jahrzehnten aus Umweltgründen auf z.B. Calziumcarbonat
ausgewichen, das eine säurefreie Produktion erlaubt. Das Papier hat gewinnt
dadurch auch eine viel höhere Archivierbarkeit.
•
Optische
Aufheller:
Dies sind Produkte, die seit Jahrzehnten bekannt sind und keine
Umweltschäden irgendwie nachweisbar wären. Trotzdem gibt es Papiere, die ohne
optischen Aufheller produziert werden. Sie sind dann
naturfarben, was auch
seinen Reiz hat.
•
Opazität:
Wenn man 2-seitige Dokumente kopieren will, ist man gut beraten, ein nicht
zu transparentes Papier zu wählen. Die Opazität ist messbar nach ISO 2471 und wird
in Prozenten ausgewiesen. Z.B. 95% = hohe Opazität (= wenig transparent), 90% =
eher durchsichtig. Ein Tipp: Wenn man doppelseitige Drucksachen kopieren
will (die an Kunden gehen) ist die Verwendung von höheren Grammaturen von
Vorteil. BOHNY PAPIER bietet weisse Papiere von
Luftpost bis Karton an, wobei in solchen Fällen bereits die 90 oder
100g-Papiere gute Resultate geben. Das undurchsichtigste hochweisse 80g-Papier
aller angebotenen Sorten ist
das EXPLORER superweiss.
•
Papierstruktur:
Je schneller eine Papiermaschine läuft, je mehr Ausstoss hat sie, je
günstiger ist das Papier. Nachteil: Das Papier wird wolkiger. Je hochwertiger,
je gleichmässiger ist die Papierstruktur. Am besten erkennen Sie dieses, wenn
Sie das Papier gegen das Fenster halten. Das 80g-Papier mit der gleichmässigsten
Papierstruktur ist das ZODIAC
von Clairefontaine
•
Papiersteife:
Diese misst man längs und querseits. Das Papier darf nicht zu weich und auch
nicht zu steif sein, um problemlos durch Kopierer und Laserdrucker zu laufen.
Auch hier gibt es Unterschiede von Sorte zu Sorte. Zum Vergleichen können Sie
das Papier über eine Tischkante hängen lassen. Man kann die Unterschiede so
erkennen.
• Papierweisse:
Die Bezeichnung «hochweiss» gibt leider keine Auskunft über den Weissegrad des
Papiers. Es sind Papiere von ± CIE 145
(weiss) bis ± CIE 170 (superweiss) im Angebot. Da keine Normen für diese
Bezeichnung bestehen, werden nicht wenige 'weisse' Papiere als 'hochweiss'
bezeichnet. Generell ist zu bemerken, dass hochwertige Papiere meist
weisser sind als Billigpapiere. Unsere weissesten Papiere sind das EXPLORER superweiss und das
ZODIAC. BOHNY PAPIER
deklariert den Weissegrad seiner Papiersorten.
Bei Recycling-Papieren hat sich als 'Standard' die relativ hohe Weisse von 80% eingebürgert. Es gibt auch solche mit 70% Weisse, die aber Nachteile bei der Verwendung aufweisen (zu grau). Die Reyclingpapiere mit grösserer Weisse als 80% greifen teilweise auf Rohstoffe zurück, die schon wieder nicht als 'umweltgerecht' zu bezeichnen sind (de-inking, Chlorbleiche, Zuführung von Frischzellstoff usw.). Da kann man getrost auf Normalpapier zurückgreifen, vorzugsweise solches mit FSC-Label.
• Papier und Umwelt:
Papier, das aus Zellstoff von wieder aufgeforsteten, vorbildlich
bewirtschafteten Wäldern stammt, kann das FSC-Zertifikat
erlangen. Wir sind stolz darauf, dass
praktisch alle unserer Kopier-/Laserpapiere FSC-und PEFC zertifiziert sind. Unsere
Recycling-Produkte (wir führen weisse und
farbige Recyclingpapiere) sind aus 100% Altpapier hergestellt und tragen
alle den
«blauen Engel».
• Recyclingpapiere für's Büro:
Beim Recycling-Prozess werden die Fasern des Altpapiers wieder aufbereitet, was
- gesehen auf eine Papierfaser - bis sieben mal geschehen kann, bevor sich diese
in Staub auflöst. Durch diesen Prozess verliert man auch etwas Stabilität und es
kann zu vermehrter Staubbildung in den Geräten kommen. Unsere Hersteller
erklären aber, dass sie diese Probleme gelöst haben. In der Tat sind gemeldete
Störungen oder Staubbefall in den vergangenen Jahren wesentlich zurückgegangen
und das Recyclingpapier kann heute unbedenklich eingesetzt werden. Bei Recycling-Papieren
aus 100% Abfällen hat sich als 'Standard' die
relativ hohe Weisse von 80% eingebürgert. Es gibt auch solche mit 60/70%
Weisse, die aber Nachteile bei der Verwendung aufweisen (zu grau). Die Reyclingpapiere mit grösserer Weisse als 80% greifen auf
andere Rohstoffe
zurück durch Verwendung hochwertiger Abfälle oder Frischzellstoff. Wir haben neu
das EXPLORER Premium Recycled im
Angebot, das aus 50% Altpapier und 50% Produktionsabfällen hergestellt wird und
dadurch die höchste Weisse aller Recyclingpapiere (CIE158) und das höchste
Volumen aufweist. Es ist FSC-zertifiziert. BOHNY PAPIER führt als einer
der wenigen Grosshändler auch farbige Kopierpapiere
aus 100% Altpapier.
• Umwelt-Zertifikate FSC
und PEFC:
Papier, das aus Zellstoff von wieder aufgeforsteten Wäldern stammt, kann das
FSC- oder das PEFC-Zertifikat tragen. Die allermeisten unserer
Kopierpapiere sind so zertifiziert. FSC (Forest Stewardship Council) ist die
bekanntere und aktivere Marke, die PEFC (Vereinigung von Waldbesitzern) ist
weniger bekannt aber dafür nicht weniger wertvoll. Wichtig ist, dass
unsere Produkte keinen Tropenholz-Zellstoff enthalten und vor allem aus
nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.
• Volumen:
Hochvolumige Papiere fühlen sich fester an als andere. Sie können auch selber
den Unterschied sehen, wenn Sie zwei Pakete von verschiedenen Sorten zum
Vergleich nebeneinander legen. Es kann erstaunliche Unterschiede geben, bei
gleichem Grammgewicht. Hohes Volumen erreichen
vor allem Papiere mit Eucalyptus-Zellstoff. Ein hochvolumiges Papier eignet sich
vielmals auch besser für 2-seitiges Kopieren.
•
Zellstoffe:
Man unterscheidet generell zwischen Langfaser- (Nadelhölzer) und
Kurzfaserzellstoffen (Laubbäume). Die hochwertigsten Papiere werden meist aus
einer Mischung verschiedener Fasern hergestellt. Vor allem die Beimischung von
Zellstoff aus Eucalyptus macht das Papier voluminöser und griffiger, weshalb die
meisten Papiere der Klasse A diesen Zellstoff aufweisen. Die billigen Papiere
sind meist aus billigeren Zellstoffen gefertigt und können auch einen grösseren
Füllstoffanteil aufweisen. Unsere Lieferanten verwenden übrigens alle
zertifizierte Zellstoffe die nicht aus Tropenholz produziert werden.
• Sind Papiernamen aussagekräftig?
Papier ist bekanntlich «geduldig». Dies gilt vor allem bei
der Namensgebung und Beschreibung der einzelnen Papiersorten. Da es keine einheitlichen Regeln
gibt, kann jeder Anwender das Papier nach seinem Belieben benennen. Namen wie
z.B. «Top», «1A», «Super» oder «Premium» sind keine Garantie für gutes Papier.
Für gutes Papier sind Sie hier an der richtigen Stelle. Wir sind seit 25
Jahren Spezialisten für Kopierpapier und liefern Qualitätsprodukte zu fairen
Preisen.
BOHNY PAPIER deklariert seine Produkte - Ihr Vorteil, Sie kaufen nicht die Katze
im Sack!


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